Daheim verblasst die Welt rückt nah

Ich kann es noch gar nicht begreifen, morgen steige ich also wirklich in den Flieger und düse nach Australien. Das hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal so eine große Reise mache.
In den letzten Wochen ist viel passiert. 
Im Globetrotter habe ich noch ein paar Sachen gekauft, die mir noch gefehlt hatten, wie zum Beispiel eine kurze und lange Hose, die etwas robuster sind oder einen kleinen Rucksack fürs Handgepäck. Außerdem habe ich mir die Canon Powershot G7X Mark II geholt, weil ich unbedingt eine Kamera dabei haben wollte, um nicht nur mit meiner lausigen Handykamera fotografieren zu können. Fast täglich habe ich dann mein Gepäck geupdatet und geschaut, dass ich auch alles dabei habe, aber auch nicht zu viel. Heute, werde ich dann alles in meinem Backpack verstauen und hoffen, dass er nicht sooo schwer wird. 


Eine Auslandskrankenversicherung habe ich auch abgeschlossen, für den Fall, dass ich mal zum Arzt muss, was ich nicht hoffe. Ich muss später dann noch mein Zimmer aufräumen, komisch, dass das jetzt für so lange Zeit so da stehen wird. 
Resa und ich haben uns für die ersten Nächte eine Unterkunft bei Airbnb gebucht und auch schon mit mehreren Leuten Kontakt aufgenommen. 
Morgen wird sich dann am Flughafen verabschiedet..
Ich hoffe ich kann im Flieger viel schlafen und bin nicht allzu aufgeregt. 

Eigentlich bin ich ganz gut vorbereitet aber ich glaube auf so eine Veränderung kann man gar nicht wirklich vorbereitet sein. Man wird in so viele neue Situationen geraten, ganze neue Entscheidungen treffen müssen. Auch wenn ich materiell alles erledigt und organisiert habe, so herrscht in meinem Kopf immer noch ein Gedankenstau, der nicht zulassen will, dass ich tatsächlich für so lange Zeit nicht zu Hause sein werde. Die Tatsache, nicht zu wissen, wo ich schlafen, was ich essen oder was ich überhaupt den ganzen Tag so machen werde, ist für mich weniger beunruhigend. Ich freue mich darauf, den deutschen Luxus hinter mir zu lassen und im Nachhinein, das alles mehr und mehr schätzen zu wissen. 
Wenn ich mich so in meinem Zimmer umschaue, merke ich ganz schnell, wie viel unnötige Taschen, T-Shirts oder Schlüsselanhänger habe. Klar, man kann es ja einfach zu Hause abstellen und sich nicht damit beschäftigen, wie man das am Besten in den Backpack gestopft bekommt. Da merkt man dann ganz schnell, was man eigentlich braucht und was nicht. Diesen Minimalismus zu erleben, finde ich in der heutigen Zeit sehr wichtig. 
Mal schauen wie das alles so wird. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet.
No Worries, Mate!
Home is behind, the world ahead  

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